Aktuelle Marktberichte EUMEHA 2013

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Aktueller Marktbericht EUMEHA Januar 2014

Januar 2014 - Nun denkt auch die Bundesbank an "Vermögensabgaben"

In ihrem Monatsbericht hat die Bundesbank einen überraschenden Vorschlag zur Lösung der Schuldenkrise in Europa gemacht.  Drohenden Staatspleiten soll mit Hilfe von Vermögensabgaben der eigenen Steuerzahler entgegengewirkt werden.  "Sie entspräche dem Prinzip der Eigenverantwortung, nach dem zunächst die eigenen Steuerzahler für Verbindlichkeiten ihres Staates einstehen, bevor die Solidarität anderer Staaten gefordert ist."  (Monatsbericht Januar)

Einhergehend befürchten unsere Notenbanker auch Kapitalflucht und Vertrauensverluste.  Die Vermögensabgabe solle demnach nur in einer absoluten Notsituation erwogen werden.

Hintergrund der Überlegungen der Notenbanker ist die Beobachtung, dass in Krisenregionen hohen öffentlichen Schulden auch umfangreiche staatliche und private Vermögen  gegenüberstanden. Doch wie soll man es bei größeren Ländern anfangen?  In Zypern wurden bei der Abwicklung der Banken auch private Vermögen kassiert. Zugegeben, Zypern ist klein und wurde als Versuchsballon ge-/missbraucht.  Bereits im letzten Jahr berichteten wir, dass der IWF die Idee einer Vermögensabgabe ins Spiel brachte.  Im IWF-Bericht ging es nicht um Kleinstaaten.

Prinzipiell sehen wir die Einschränkung auf das Verursacherprinzip positiv.  Sollte es denn dabei bleiben, solange die Solidargemeinschaft der souveränen Staaten nicht ausgenutzt wird.  Diejenigen, die es verbockt haben bzw. als Profiteure von Fehlentwicklungen gelten (und dazu zählen wir auch die Wähler, die den unsoliden Versprechungen ihrer Politiker immer wieder erlegen sind), sind diejenigen, die ihren Obolus beizutragen haben. Gerechtigkeits- und ökonomische Gründe sprechen für den Vorschlag.  Eine Staatsrettungsaktion rettet nämlich auch immer Privatvermögen.  Ein Beitrag kann also auch von den Bürgern des Staates abgefordert werden, der gerettet wird.  Wohlgemerkt, die Solidargemeinschaft darf keine Grenzen kennen, wenn "Not am Mann" ist.  Zum Beispiel bei Naturkatastrophen stehen wir zur Hilfeleistung in erster Reihe.  Bevor wir aber gutes Geld schlechtem hinterherwerfen, sollten alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft werden.  

Wir werten dieses Signal als einen weiteren Hinweis auf mögliche und zukünftige - wie auch immer geartete - Enteignungen von staatlicher Seite.  Investieren Sie ein paar Momente Ihrer kostbaren Zeit, denken Sie nach und bringen Ihr sauer Verdientes Geld in sichere Häfen!

 

Marktbericht Januar

Technologiemetalle im Januar uneinheitlich Seltene Erden ohne nennenswerte Bewegung - Germanium und Indium setzen Aufwärtstrend fort

Germanium und Indium befinden sich jetzt schon seit Längerem im Aufwind und setzten die Reise nach Norden auch im Januar fort.  Rhenium und Hafnium gaben leicht nach, bei Gallium, Selen und Tellur herrschte Ruhe. Langeweile kehrte bei den Seltenen Erden ein.  Es tat sich kaum etwas auf Investorenseite.  Genauso war die industrielle Nachfrage vom Winterschlaf gekennzeichnet.  Erwartet hatten wir zwar regere Nachfrage, doch scheinen sich die Einkäufer trotz bester Preise noch Ruhe aufzuerlegen.  

 

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