Aktuelle Marktberichte EUMEHA 2013

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Aktuelle Marktberichte EUMEHA März 2013

KW 13

Zypern – Einigung! Enteignung bleibt – nur anders verteilt!  Staatsbankrott vom Tisch?

Die Einigung sieht vor, dass Zypern über den Euro-Rettungsfonds ESM und den IWF Kredithilfen von bis zu zehn Milliarden Euro aufbringt. Im Gegenzug muss die Regierung sparen und Steuern erhöhen. Der Bankensektor des Landes muss verkleinert werden und von Bankkunden wird ein Beitrag von ca. 5,8 Milliarden Euro eingezogen.
Im Gegenzug zu den ursprünglichen Plänen sollen aber nicht alle Einlagen bei zyprischen Banken durch eine Zwangsabgabe belastet werden. Kleinsparer will man schonen. Das Geld soll nun hereinkommen, indem Guthaben von mehr als 100.000 Euro bei der Bank of Cyprus und der Laiki Bank auf unterschiedliche Weise herangezogen werden. Die Verluste für die betroffenen Kunden sind noch unklar. Dies soll über 4 Milliarden einbringen.  Die Laiki Bank wird abgewickelt, Teile der Bank und die Konten mit den Guthaben bis 100.000 Euro übernimmt die Bank of Cyprus während die größeren Vermögen in eine Bad Bank ausgelagert und langfristig abgewickelt werden.  Der Rest soll über Steuererhöhungen und Privatisierungen zusammenkommen.  Die Einigung ist aber noch nicht endgültig.  Sie muß noch von mehreren Parlamenten der EU-Mitglieder abgesegnet werden.

Die zyprischen Banken öffnen nach 12 Tagen wieder, das erwartete Chaos bleibt aus.

Dijsselbloem verplappert sich – Euro-Gruppenchef Dijsselbloem erklärt, dass die Zypern-Rettung Modellcharakter habe.  Damit sorgt er für heftige Diskussionen und wird später gezwungen, seine Aussagen zu korrigieren.  Dennoch bestätigt auch der Präsident der niederländischen Zentralbank Klaas Klot wenig später, dass der Zypern-Deal Blaupause für zukünftige Bankenrettungen in Europa sei.  Einlagensicherung adé, der Bankkunde kann sich in Europa nirgendwo mehr in Sicherheit wiegen.  Dies dürfte unseres Erachtens erst der Anfang einer zu erwartenden Enteignungsorgie der Politik zur „Rettung des EUROs“ sein.

Seltene Erden und Technologiemetalle KW 13 – Indium leicht höher, Europium-,  Terbium- und Yttriumoxid mit Einbußen – Starker Dollar kompensiert EURO-Anleger  
Indium wieder leicht höher im Vergleich zur Vorwoche während Europium-, Terbium- und Yttriumoxid zurückgenommen wurden. Ein stärkerer US-Dollar kompensierte Anleger in Seltenen Erden jedoch für die Verluste.
 

KW12

Zypern – Parlament lehnt Gesetz zur Teilenteignung ab.  Auch Russland zeigt kalte Schulter! Über’s Wochenende muß Rettungspaket her!

Die Ereignisse in Zypern überschlugen sich. Erst wird das geplante Enteignungsgesetz im zyprischen Parlament mit sozialistischen Mehrheitsverhältnissen abgelehnt, dann hoffte man auf zyprischer Seite letzten Endes jedoch vergeblich auf die Hilfe Russlands.  Aber auch hier herrschte wohl die Ansicht, dass man gutes Geld Schlechtem nicht hinterherwerfen sollte.  Oder wird hier nur grandios gepokert?  Jedenfalls sitzt man nun wieder mit der EURO-Gruppe zusammen, um eine Lösung zu finden.  Die zyprischen Banken bleiben derweil geschlossen, nur die Geldautomaten werden aufgefüllt und die Konto-Inhaber dürfen kleine Summen abheben. Zur gleichen Zeit bauen IWF, EZB wieder diverse Drohszenarien vom kommenden Ende der EURO-Welt auf, wenn nicht schnell gehandelt wird.  Eine Lösung muß bis Montag gefunden werden, ist indes immer noch nicht in Sicht.  Man wartet und wir halten Sie auf dem Laufenden.

Seltene Erden und Technologiemetalle KW 12 – Indium legt zu, Tellur verliert leicht. Starker Dollar  
Erhöhte Nachfrage – vor allem Investmentnachfrage aus Asien, wie es im Markt heißt – läßt Indium 3% springen, während Tellur leicht verliert.  Ein stärkerer Dollar wirkte ebenso preistreibend.  Bei den anderen Technologiemetallen und Seltenen Erden hielten sich Angebot und Nachfrage die Waage.
 

KW 11

Zypern – Teilenteignung geplant!  Die Politik zeigt ihr wahres Gesicht und läßt die Katze aus dem Sack!

Ersten Meldungen zufolge plant die EURO-Gruppe zur Rettung Zyperns eine Beteiligung der Sparer am Sanierungspaket. Alle Einlagen auf Konten zyprischer Banken sollen mit 6,75% bis EURO 100.000 und darüber hinaus mit 15% Zwangsabgabe belegt werden.  Banken bleiben angeblich geschlossen bis das zyprische Parlament übers Wochenende oder am Montag ein entsprechendes Gesetz erlassen hat.

Das hört sich nach starkem Tobak an.  Eine Teilenteignung der Sparer.  Die Einlagensicherung ist das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt ist.  Aufgrund unseres Redaktionsschluss können wir zur Zeit nicht mehr zum Thema mitteilen, sind aber genau wie Sie gespannt, wie die Geschichte weitergeht.  Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Seltene Erden und Technologiemetalle KW 11 – Seltene Erden schwächer – Technologiemetalle behauptet  
Europium-, Terbium-, Neodym- und Praseodymoxid kamen unter Abgabedruck.  Die restlichen Seltenen Erden und die Technologiemetalle verharrten auf dem Preisniveau der Vorwoche.

 

KW 10

Die Eurokrise ist zurück - EURO-Gruppe verhandelt Ende der kommenden Woche über Zukunft Zyperns

Letzte Woche berichteten wir über die zurückkehrende EURO-Krise - ausgelöst durch das Wahlergebnis in Italien.  Heute blicken wir auf die kommende Verhandlungsrunde über die Zukunft Zyperns.  Nächsten Freitag sitzt man in der EURO-Gruppe zusammen und hofft, eine Lösung für das nächste drängende Problem in der Eurozone zu finden -  Zypern.  Das Land ist bankrott.  Ein überdimensionierter Bankensektor, Niedrigsteuerland, Paradies für Geldwäscher, kaum Industrie usw... 

Wir werden sehen, welche Giftpillen die Euro-Gruppe auspacken wird.  Aber seien wir nicht überrascht, wenn die Politik an diesem kleinen Staat und seinen Bürgern ein Exempel statuieren will und Dinge auf die Agenda bringt, vor denen man bisher bei den größeren Fischen zurückgescheut hat.  Am Wochenende wissen wir mehr.   

 

Seltene Erden und Technologiemetalle KW 10 - Hafnium, Dysprosiumoxid und Gadoliniumoxid etwas leichter
Hafnium, Dysprosiumoxid und Gadoliniumoxid wurden in einer wenig ereignisreichen Handelswoche leicht zurückgenommen. Auch in der Währungsparität tat sich nicht viel, sodaß man das Geschehen als ruhig abhaken kann. 

 



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