Aktuelle Marktberichte EUMEHA 2012

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Aktuelle Marktberichte EUMEHA November 2012

KW 48

„Geldwertstabilität über Alles“ – Die Abkehr der Zentralbanker von der Geldwertstabilität

Untergangspropheten sagen den Zusammenbruch des Geldsystems voraus.  So, wie wir es heute erleben, ist man geneigt, diesen Auguren zu glauben.  Kaum eine Zentralbank auf dieser Welt, die nicht in der unendlichen Geldschöpfung ihr Heil aus der derzeitigen Misere sucht.  Man pumpt digitales Geld in die Märkte.  Von Sachwertdeckung keine Spur.  Es wird Geld „gedruckt“, was das Zeug hält.  Die Federal Reserve Bank in den USA kauft Staats-Anleihen, die EZB kauft Staatsanleihen, andere Zentralbanken kaufen Staatsanleihen ihrer Regierungen.  Es nimmt kein Ende.  Zu D-Mark – Zeiten kauften Investoren und Kapitalsammelstellen Staatsanleihen mit erarbeitetem/erspartem Geld.  Die Bundesbank griff nur zur Kurspflege in das Marktgeschehen ein.  Heute schöpfen Zentralbanken Geld per Pinselstrich und abstraktem Schuldversprechen.  Von Geldwertstabilität keine Spur.  Die zunehmende Politisierung der Zentralbanken macht sie zu Spielbällen der Politik.  Der Begriff der „Geldwertstabilität“ wird zur Plattitüde.  Im Ergebnis trifft die erhöhte Geldmenge früher oder später auf unsere Gütermärkte und sorgt für INFLATION und ENTEIGNUNG der Sparer.

Hilft die Abkehr vom Papiergeld? Hilft die volle Sachwertdeckung, um die Systemkrise zu überwinden?

Eine Rückkehr der Notenbanker zu mehr Unabhängigkeit gepaart mit der Verpflichtung zur Erhaltung der Geldwertstabilität würde Rückenwind geben und dringend benötigtes Vertrauen schaffen.  Leider sind wir hiervon weit entfernt.  Sachwerte können Ihnen helfen, Ihr Erspartes zu bewahren.  Ob sie im Endeffekt Allheilmittel sind, wissen wir nicht.
 

Seltene Erden und Technologiemetalle KW 48 – Germanium, Europiumoxid und Yttriumoxid mit Gewinnen  
Germanium, Europiumoxid und Yttriumoxid konnten auf Dollarbasis zulegen. Die Gewinne wurden teilweise durch den stärkeren Euro kompensiert.  Ansonsten sahen wir eine gleichbleibende Tendenz.
 

KW 47

iPhone und iPad „fressen“ riesige Mengen Seltener Erden

Seltene Erden spielen eine Riesenrolle bei der Produktion von Hochtechnologie, der Entwicklung grüner Technologien, im Verteidigungssektor und im Flugzeugbau.

„Kleiner, Schneller, Klüger“ ist das Motto vieler Hersteller.

Neodym, Yttrium, Lanthan, Cer, Europium, Terbium, Dysprosium, Praseodym und Gadolinium sind die Seltenerd-Elemente, die am meisten in diesen Technolgien zur Anwendung kommen. Sie dienen z.B. der Farbgebung in den Displays, sie sind Hauptbestandteile in den Leitern, in Speichermedien, in der Elektrik, in Magneten und Batterien. 

Im Hinblick auf die „weltweite“ Energiewende, dem Hunger der Konsumenten nach Hochtechnologie bzw. High-Tech Anwendungen (Smartphones, Tablets etc...) sowie einer absehbar steigenden Anzahl an Applikationen, die Seltene Erden benötigen, sehen wir nicht nur die Möglichkeit steigender Preise, sondern auch von Angebotsdefiziten in den nächsten Jahren.


Seltene Erden und Technologiemetalle KW 47 – Kaum Bewegung  
Nur durch einen verbesserten Euro verbilligten sich die Einstiegspreise für Neuinvestoren.  Auf Dollarbasis gab es keine Preisbewegung. Die Nachfrage war ebenfalls verhalten.

KW 46

EZB - So schafft man kein Vertrauen

EZB scheint Spaniens Banken mehr Geld zu leihen als erlaubt!

 
Wir erlauben uns, ein in der WELT bereits berichtetes Thema aufzugreifen und unseren Lesern ans Herz zu legen.  Der Bericht der WELT Leiht EZB Spaniens Banken mehr Geld als erlaubt? wirft Fragen über Fragen auf.  Die EZB scheint im Umgang mit Ihren eigenen Vorschriften getreu nach Adenauers Motto „Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern!“ umzugehen.  Laut Bericht kreditiert sie spanische T-Bills mit höchsten Ausleihesätzen, obwohl diese T-Bills gemäß interner Vorschriften die Bedingungen/Bonitätsregeln nicht erfüllen.  Eine gelungene Recherche.

Bitte urteilen Sie selbst!  „Es ist etwas faul im Staate Dänemark!“

Seltene Erden und Technologiemetalle KW 46 – Neodymoxid mit leichten Gewinnen - sonst keine Bewegung  
Sind das Stabiliesierungsansätze? Neodymoxid konnte im Berichtszeitraum leicht zulegen.  Bei allen anderen Technologiemetallen und Seltenen Erden gab es keine Preisbewegungen.  Die Nachfrage war ebenfalls verhalten.
 

KW 45

Seltene Erden – China ergreift weitere Maßnahmen - Update

Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier!  Relativ zeitgleich verkünden 4 chinesische Seltenerd-Produzenten - Baotou Steel Rare Earth, China Minmetals Corporation, Chalco Rare Earth und China Nonferrous Metal Mining Group die Schliessung ihrer Seltenerd-Produktionsstätten zumindest für den November 2012.

Außerdem wird kolportiert, dass man mehrere illegale Förderer und Aufbereiter identifiziert und „aus dem Markt genommen“ habe.  Ebenso deuten Verlautbarungen von offizieller Seite mittlerweile darauf hin, dass die öffentliche Hand Chinas und einige Unternehmen strategische Reserven für Seltene Erden aufbauen.  Im Ergebnis zogen die Preise für Seltene Erden zumindest auf dem chinesischen Markt leicht an.

Es verbleibt die Hoffnung, dass die bisher betriebenen Massnahmen weiter greifen und sich mittelfristig positiv auf die Preise auswirken.  Irgendwann werden dann auch die Abnehmer in den Industrieländern wieder auf den Plan treten.    

Wir halten Sie auf dem Laufenden!.

 

Seltene Erden und Technologiemetalle KW 45 – Ruhige Handelswoche mit Verlusten bei Gadolinium- und Yttriumoxid  
Das Geschehen bei den Technologiemetallen Indium und Gallium hat sich.  Bei den Seltenen Erden konnte sich Gadoliniumoxid lange vom Abwärtstrend abkoppeln.  In der abgelaufenen Handelswoche mußte Gadoliniumoxid jedoch größere Verluste hinnehmen.  Auch Yttriumoxid wurde leicht zurückgenommen. 

 

KW 44

Einschätzungen zweier „Investmentlegenden“ über die expansive Geldpolitik der westlichen Zentralbanken

Pimco-Gründer Bill Gross: „Das ganze viele Geld erhöht die Asset-Preise. Aber es führt nicht dazu, dass die Unternehmen Zukunftsinvestitionen vornehmen.  Damit entsteht kein nachhaltiges Wachstum.“ (Auszug aus einem Investmentbericht zitiert auf Bloomberg)

Marc Faber: „Immer wenn es in den vergangenen 20 oder 25 Jahren ein Problem gegeben hat, wurden die Probleme damit gelöst, dass das System mit Liquidität geflutet wurde..... Meiner Meinung nach war einer der schlimmsten Fehler der Federal Reserve LTCM im Jahr 1998 zu retten. Das sendete ein Signal an die Märkte, dass es kein Problem sei, immer nur noch mehr Schulden zu machen.“ 

Marc Faber: „Wenn Sie sehr schlau sind, und ihre Kaufkraft erhalten wollen, dann können Sie ihr Geld aggressiv zwischen verschiedenen Märkten hin- und herbewegen. Ich bin nicht so schlau. Ich habe 25% in Immobilien, 25% in Anleihen, 25% in Aktien, 25% in Gold um 25% in Cash. Ich weiß, das geht nicht auf, aber ich habe jetzt die Bilanzierungsstandards der US-Regierung übernommen!“ (Vortrag Commodities Week in London, Oktober 2012)

Liebe Leser,

diese Zitate sollen Ihnen einige Denkanstöße geben in Bezug auf die enormen Mittel, die über Verschuldung bzw. expansive Geldpolitik in unsere Märkte fließen, unser Geldvermögen entwerten und schließlich wohl in einer Währungsreform enden werden.  Nur leider können wir Ihnen den Zeitpunkt hierfür nicht nennen. Eine Zeit lang könnte es noch gutgehen!


Seltene Erden und Technologiemetalle KW 44 – Gallium, Indium und Seltene Erden teilweise mit größeren Verlusten 
In der Berichtswoche wurden verstärkt Indium und Gallium auf den Markt geworfen und sorgten für teilweise erhebliche Preisabschläge bei den beiden Technologiemetallen.  Bei den Seltenen Erden wurden ebenfalls Preisabschläge verzeichnet.  Einzige Ausnahme war hier Neodymoxid.

 


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