Aktuelle Marktberichte EUMEHA 2013

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Aktueller Marktbericht EUMEHA Dezember 2013

Dezember 2013 - "... ... geholfen hätten, wäre ich vor Scham fast im Boden versinkt!"  - Die Große Koalition ist da.  Unsere Demokratie in Gefahr?

Als ich eines Abends von Düsseldorf kommend die A3 Richtung Frankfurt fuhr und kurz vor 20:00 Uhr WDR 2 einschaltete, meldete sich der Moderator im Abgesang seiner Sendung mit den Worten: "... haben wir eine Email von der Grundschullehrerin Frau XYZ erhalten.  Hierin schreibt sie: "Sehr geehrter Herr Moderator, es heißt in der deutschen Sprache nicht "gewunken" sondern grammatikalisch korrekt "gewinkt".  Nach kurzer Pause setzte der Moderator fort mit den Worten: "Sehr geehrte Frau XYZ, wenn Sie mir hier nicht geholfen hätten, wäre ich vor Scham fast im Boden versinkt."  Ich klammerte mich für einen Moment an die Lenksäule und hatte Mühe, ein lautes Lachen zu unterdrücken.  

Die Große Koalition ist da!  Und schon wieder habe ich Mühe ein Lachen zu unterdrücken.   Die machtgeile SPD rennt in den Mitgliederentscheid über die Koalition ohne ihre Minister zu benennen.  Die Mitglieder lassen es mit sich machen. Auch eine Form der "Alternativlosigkeit" - nur wird sie heute von einer anderen Partei bemüht.  Wird Sigmar Gabriel der geheime Kanzler?  Horst Seehofer seinerseits entmannt seine Berliner Truppen.  Alles Wichtige wird sowieso im Koalitionsausschuss (von ihm und mit ihm) entschieden.  Wofür brauchen wir kompetente Bundesminister aus den Reihen der CSU.   Ramsauer, im Gepäck mit dem besten Erststimmenergebnis seiner Partei bei der Bundestagswahl wird ins politische Nirwana verfrachtet. Es fehlte nur noch, dass Seehofer per Akklamation im bayerischen Landtag zu Horst I. von Bayern ernannt würde.  Und Angela Merkel?  Sie bleibt Kanzlerin.  Pofalla wird Privatier, Ursula von der Leyen Verteidigungsministerin. Irgendwie verbleibt der Eindruck, als ob der Wahlsieger geschwächt aus den Koalitionsverhandlungen hervorginge.  Eine noch interessantere Personalie scheint sich jedoch in Luxemburg bzw. Brüssel anzubahnen.  Jean-Claude Juncker, ehemals Luxemburger Regierungschef - gerade abgewählt bzw. vom Hof gejagt - und jetzt nur noch "Herr Abgeordneter" bringt sich ins Gespräch für einen hohen EU-Posten.  Im nächsten Jahr wird der Kommissions-Chefposten frei - auch der der EU-Ratspräsidenten.  Es dürfen die weitermachen, die uns in den Sumpf geführt haben.   Unsere Demokratie befindet sich in ernsthafter Gefahr. 

   

Marktbericht Dezember

Technologiemetalle im Dezember leicht nachgebend - Auf Jahresbasis mit Gewinnern und Verlierern

Geringe Umsätze und leicht nachgebende Kurse spiegelten den Kursverlauf der Technologiemetalle mit wenigen Worten gesagt im Dezember wider.  Auf Jahresbasis gesehen gab es erhebliche Verwerfungen, aber auch positive Impulse.  Germanium setzt einen stabilen Aufwärtstrend fort und gewinnt 6% im Jahrevergleich.  Den Vogel schießt unser Geheimfavorit Indium mit einem Zuwachs von knapp 50% ab, nachdem dieses Metall im Vorjahr richtig gebeutelt wurde.  Auf der Verliererseite stehen Gallium mit knapp 10% Verlust, Rhenium mit knapp 30%, Hafnium, Selen und Tellur halbierten sich mehr oder weniger.  Der Markt war teilweise geprägt von Überkapazitäten bei geringer als erwarteter industrieller Nachfrage.  Wobei die stabile Nachfrage nach Germanium und der Preissprung bei Indium nicht ins Bild passen und positiv überraschten.  Bei den Letztgenannten halten wir Preissteigerungen im neuen Jahr auf allen Zeitachsen aufgrund der uns vorliegenden Indikationen für möglich.  Bei den anderen Technologiemetallen halten wir uns mit Prognosen zurück.  Einzig bei Gallium erwarten wir einen Aufwärtstrend.    

 

Seltene Erden auf dem Tiefpunkt - Teilweise heftige Verluste im Jahresverlauf

Auch im Dezember befanden sich die Seltenen Erden im Rückwärtsgang.  Im Jahresvergleich gab es teilweise heftige Verluste nach einer kleinen Erholung im 3. Quartal.  Über Gründe für den anhaltenden Preisverfall möchten wir nicht spekulieren.  Es gab immer wieder Berichte, dass Chinas Maßnahmen zur Stabilisierung der Angebotsmengen greifen würden, die illegalen Abbaumengen austrocknen und so weiter und so fort.  Aber es gibt auch Vermutungen, dass man andere, nicht-chinesische Unternehmen über den Preis aus dem Markt drängen will.  Es sind alles Spekulationen.  Was jedoch klar ist, dass, wenn sich der Zug in die eine oder andere Richtung in Bewegung setzt, kann sich dies ganz heftig auf die Preisentwicklung auswirken.  An dieser Stelle verzichten wir ganz bewußt auf einen Ausblick und Prognosen für das Jahr 2014. 

 

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